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ÜBER MICH

"love yourself.
then forget it.
then, love the world."
- mary oliver

Ich habe schon immer Geschichten geliebt.

Meine Oma hat mir vor dem Einschlafen Märchen vorgelesen. Ich erinnere mich noch gut an Rotkäppchen und wie sie durch den Wald lief, Blumen pflückte, um ihrer eigenen Oma eine Freude zu machen.

Ich war schon immer ein Nerd und total vernarrt in Cartoons, Fantasybücher und Videospiele.

Fremde Welten eröffnen neue Inspirationsquellen, die fern vom Alltag sind und früh habe ich angefangen mir meine eigenen Welten auszudenken, Geschichten zu schreiben und Charaktere zu entwickeln.

Das Schreiben von Gedichten kam erst viel später, aber dieses Schreiben ist gar nicht so weit weg von damals.

 

Die fremden Welten von damals sind nun fremde Menschen, die mir ihre eigene, neue Perspektive aufs Leben eröffnen.

Und wie vielschichtig aufregend das ist!
 

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Seitdem ich mit meiner Olympia Splendid 33 unterwegs bin, habe ich unglaublich viel über Kommunikation, das Miteinander und Vertrauen gelernt.

Ich bin den Menschen genauso fremd, wie sie mir.

Und manchmal ist es so viel einfacher, jemanden, den man nicht kennt, etwas zu erzählen, was sonst niemand weiß.

Die Konsequenz fühlt sich nicht so schwerwiegend an. Ich bin kein Teil vom Alltag; niemand, der einen Grund hat die Person zu verurteilen.

Und so höre ich die wahrscheinlich ehrlichsten und verletzlichsten Geschichten.

So oft habe ich schon den Satz "Das habe ich noch niemandem erzählt." gehört - was ein großes Geschenk!

 

Während der Schulzeit habe ich es nicht gemocht, dass mir Leute so schnell Vertrauen zusprechen. Das führte zu einem großen emotionalen Ballast, der mir auferlegt wurde, ohne, dass ich das wollte.

Aber diese Stärke, die dahinter steckt, möchte ich heute für etwas Gutes nutzen, weshalb ich diese Arbeit mache!
 

Manche Geschichten sind mir tief im Herzen geblieben.

Einmal durfte ich einen Brief für einen Mann schreiben, der diesen seiner Mutter am folgenden Tag bei ihrer Beerdigung mit ins Grab legte.

Ein anderes Mal durfte ich ein Gedicht schreiben, das als Heiratsantrag fungierte.

Ein weiteres Mal wurde mein Gedicht die Traurede von einem Paar und wiederum ein anderes Mal habe ich für ein noch nicht geborenes Baby geschrieben.

Ich werde oft nach Auftritten emotional, wenn ich die Dankbarkeit der Menschen spüre und was für eine große Ehre es für mich ist, ein Teil von besonderen Lebensereignissen zu sein.

Das ist nicht selbstverständlich und ich bin dankbar für jede Person, die mir ihr Herz öffnet.

Und deshalb möchte auch ich mich immer mehr der Welt öffnen und meine eigenen Geschichten teilen, weshalb ich an zwei Romanen arbeite und mich immer mehr auf Typewriter Poetry konzentriere.

Ich denke, solange wir Menschen unsere Geschichten teilen, einander sehen, an den Händen halten und zuhören, können wir hoffnungsvoll bleiben.

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